Schlossfestspiele 2019 mit dem Musical "Jesus Christ Superstar", der Oper "Die Entführung aus dem Serail" und der Familienoper "Orpheus und Eurydike"

Die Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen stehen für glanzvolles Musiktheater vor historischer Kulisse und begeistern ihr Publikum Jahr für Jahr aufs Neue. Der kommende Sommer markiert erneut einen Meilenstein in der Geschichte der seit 2006 existierenden Schlossfestspiele: Wie im vergangenen Jahr wird es wieder auf großen Bühne im Schlosshof zwei Musiktheaterproduktionen geben, nämlich das Musical "Jesus Christ Superstar", ab dem 21.06.2019, die ergreifende Oper „Die Entführung aus dem Serail", ab 28.06.2019. Ergänzt wird das Programm durch „Orpheus und Eurydike" ab 06.07.2019 für die ganze Familie auf der Theaterwiese.

Jesus Christ Superstar

Mit „Jesus Christ Superstar“ traten 1971 der 27-jährige Texter Tim Rice und der erst 23-jährige Komponist Andrew Lloyd Webber erstmals als Urheber eines Musicals für professionelle Bühnen ins Rampenlicht.

Das Rock-Musical erzählt die ergreifenden letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Der beste Freund von Jesus wird zum Prototyp des Verräters. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für die fast hysterische Jesus-Begeisterung. Judas fürchtet einen Kreuzzug des Christentums und verrät den Freund an die römischen Besetzer Jerusalems. Zu spät erkennt Judas seinen Irrweg.

Ein Novum in der Musicallandschaft war, dass das Musical ganz ohne Dialoge auskommt, also einer durchkomponierten Oper vergleichbar ist. Die Songs sind auch einzeln ungemein populär geworden, so die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.

Termine: Jesus Christ Superstar

Die Entführung aus dem Serail

Der Edelmann Belmonte ist verzweifelt. Piraten haben seine Geliebte Konstanze, ihre Zofe Blonde und seinen Diener Pedrillo entführt und an den türkischen Pascha Bassa Selim verkauft. Was tun, um die Verlorene wiederzufinden? Eine geheime Nachricht Pedrillos verrät Belmonte, wo Konstanze zu finden ist. Er lässt sich beim Bassa Selim als Baumeister einstellen. Sein Plan, die Gefangenen mit Hilfe Pedrillos aus dem Palast zu entführen, wird zwar im letzten Moment durch den wütenden Aufseher Osmin vereitelt, aber der Bassa überrascht mit einer Entscheidung, die niemand erwartet hätte …

Feinsinnig integrierte Mozart in seine erste deutsche Oper türkisches Kolorit, das niemals plump und effekthascherisch daherkommt. Zwar lag er mit seiner Türkenoper ganz im Trend der Zeit, doch nicht zuletzt seine vielschichtige Musik macht sie zu einem Werk von besonderem Rang. Mozart legte seinen Fokus auf eine Überhöhung des utopischen Potenzials, das dem Stoff innewohnt. Indem der Bassa Selim am Ende Belmonte – dem Sohn seines ärgsten Feindes – die Freiheit schenkt, gelang Mozart auf einer höheren Ebene eine Versöhnung zwischen Orient und Okzident. Und auch Osmin erscheint nicht nur grob und aggressiv. Vielmehr verrät Mozart in seiner Musik, dass sich hinter der düsteren Fassade ein empfindsames Herz verbirgt. 
Termine: Die Entführung aus dem Serail

Orpheus und Eurydike

Der antike Sänger Orpheus trauert um seine verstorbene Gattin Eurydike. Von seinem Schmerz gerührt, erlauben ihm die Götter, in die Unterwelt hinabzusteigen und die Geliebte wiederzuholen. Allerdings muss er zuvor versprechen, sich auf keinen Fall nach ihr umzublicken, bevor er sie nicht zurück auf die Erde geführt hat. Als es ihm gelingt, die Furien der Unterwelt mit seinem Gesang zu besänftigen und zu Eurydike vorzudringen, scheint sein wiedergewonnenes Glück greifbar nahe. Doch Eurydike versteht nicht, weshalb ihr Gatte sie nicht anschaut und sie droht, sich umzubringen. Orpheus kann seinem Versprechen nicht mehr standhalten und dreht sich zu ihr um.

Der Mythos vom Sänger Orpheus, der durch seinen Gesang selbst die Götter der Unterwelt zu bezwingen vermochte, ist wie kaum ein anderer geeignet für die Opernbühne. Es ist daher kein Zufall, dass dieser Mythos, der von der Macht der Musik erzählt, um 1600 in der Geburtsstunde der Oper begegnet. Als über 150 Jahre später Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de‘ Calzabigi eine Oper schufen, die die Gattung reformieren sollte, suchten auch sie sich die mythische Geschichte vom Sänger Orpheus. Glucks Musiksprache beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit, die zugleich hochemotional ist. Mit seinen Themen wie Liebe, Verlust, Trauer, Hoffnung und Vertrauen spricht das Werk heute noch Menschen aller Generationen an. Auch wir bringen Glucks Oper für die ganze Familie auf die Bühne.

Termine: Orpheus und Eurydike

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