Burg und Schloss Allstedt

Hoch oben über dem Ort Allstedt thront die Burg- und Schlossanlage samt der Vorburg. Zwischen Harz und Kyffhäuser gelegen, blickt sie auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im 8. Jahrhundert gegründet entwickelte sich die Anlage zur einer sehr bedeutenden Pfalz der Ottonen.

Nach dem Tod des letzten Vertreters der Edelherren aus Querfurt ging die Burganlage an Friedrich II. von Sachsen über, der die eben errichtete Wehrburg in ein Renaissanceschloss umwandelte.

 

Im Zuge der Reformation besuchte der Theologe Thomas Müntzer die Kernburg und nutzte die darin liegende Hofstube als Schauplatz seiner sogenannten Fürstenpredigt. Die Hofstube im spätromanischen Stil besteht noch heute und stellt ein wahres Relikt historischer Ereignisse dar.

Trotz geschichtsträchtiger Begebenheiten, schienen die Ideen für neue Bauvorhaben durch immer neue Besitzer nicht auszugehen. Um 1691 folgte aus diesem Grund ein wiederholter Umbau, diesmal zu einer barocken Schlossanlage. Mit dem Tod des neuen Bauherrn, Herzog Ernst August I., im Jahr 1748, endeten diese Umbauten weitestgehend. Lediglich das barocke Vorschloss war fertig gestellt.

Johann Wolfgang von Goethe besuchte die Schloss- und Burganlage Ende des achtzehnten Jahrhunderts, die ihn vermutlich in seinem künstlerischen Schaffen inspirierte. „Iphigenie auf Tauris“ heißt das bekannte Drama, von dem er drei Akte während seines Besuchs in Allstedt verfasste.

Heute, inspiriert das imposante Anwesen bestimmt auch manchen Besucher, was bei der Fülle an Veranstaltungen nicht verwunderlich ist.

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Die Vorburg, Burg & Schloss Allstedt
Schloß 5-7
06542 Allstedt

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