Am Fuße der Burg

Schon von weitem beeindruckt die Stadt Allstedt: Hoch oben über dem Ort thront die Burg- und Schlossanlage samt der Vorburg. Bereits im 8. Jahrhundert gegründet entwickelte sich die Anlage zur einer sehr bedeutenden Pfalz der Ottonen. Nach dem Tod des letzten Edelherren aus Querfurt ging die Burganlage an Friedrich II. von Sachsen über, der die Wehrburg in ein Renaissanceschloss umwandelte. Während der Reformation besuchte der Theologe Thomas Müntzer die Burg und hielt in der Hofstube, die bis heute erhalten geblieben ist, seine berühmte Fürstenpredigt. Er war nicht der einzige berühmte Gast. Nicht nur fast alle deutschen Könige und Kaiser von 935 bis 1200 besuchten diese wichtige Pfalz, auch Goethe weilte im Schloss, was ihn offenbar inspirierte. Der Dichter schrieb in Allstedt das bekannte Drama „Iphigenie auf Tauris“. In die spannende Geschichte können Besucher heute im Museum in der imposanten Anlage eintauchen.

Keine Frage, die Burg und ihre jeweiligen Herren prägten die Entwicklung des Ortes Alstedi, wie die Siedlung bei der Ersterwähnung um 780 hieß. Später legten Mönche aus Walkenried das Sumpfgebiet bei Allstedt trocken - eine fruchtbare Landschaft entstand, die das Wachstum der Siedlung weiter begünstigte. Die Stadt Allstedt mit ihren Ortsteilen ist also reich an Geschichte, Kulturdenkmalen, touristischen Kleinoden in einer waldreichen Gegend, eingebettet in die Goldenen Aue, den Ausläufern des Südharzes und der Querfurter Platte - eine Region, die schon in der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Mit dieser reizvollen Landschaft lädt Allstedt zum Aktivwerden in der Natur ein. Im Sommer ist auch ein Besuch des Allstedter Freibades. Feinschmecker sollten auch einen Abstecher zum nahen Klostergut Mönchpfiffel nicht verpassen. 

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