St. Trinitatiskirche

Die St. Trinitatis-Kirche in Sondershausen mit ihrem sechsgeschossigen Turm ist die Grabkapelle des Fürstenhauses der Residenzstadt. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Trinitatis-Kirche auf dem Fundament der zuvor abgerissene Andreaskirche erbaut. Die Kirche fiel schon kurz nach ihrer Fertigstellung einem verheerenden Stadtbrand zum Opfer, wurde nur notdürftig gesichert und erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert etappenweise wiederaufgebaut. Dass es dazu überhaupt kam, lag auch am Grafen, später Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen, der mit der üppigen Ausstattung der Kirche seinen Repräsentationsansprüchen nachkam. Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurde die fürstliche Grabkapelle ergänzt.

So wie die Trinitatis-Kirche heute zu sehen ist handelt es sich im Wesentlichen um die 1691 wieder instand gesetzte Substanz vom Ursprungsbau, den östlich der neugotischer Anbau der fürstlichen Grabkapelle ergänzt. Die Ausstattung geht teils auf die 1680er Jahre, auf die historische Umgestaltung von 1890/1891 und die Erneuerung des Kircheninnern von 1930/1932 zurück. Ziel ist, die Sanierung des barocken Erscheinungsbildes des Kircheninnern zu vollenden, beispielsweise die Restaurierung des Fürstenstandes, des Chorgestühls und der Kanzel.

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