Schloss Heringen

Weithin sichtbar überragen sie die Goldene Aue – die weißen Mauern des Schlosses Heringen. Als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung anerkannt, wurde es in den letzten Jahren aufwändig saniert. Das rund 700 Jahre alte Gemäuer erstreckt sich über fünf Etagen, ist rund 34 Meter hoch und die Gebäudesubstanz ist weit gehend unverbaut erhalten geblieben. Während die Stadt fünfmal abgebrannt ist, ist das Schloss immer weitgehend verschont geblieben. Gräfin Clara von Schwarzburg, Tochter des Herzogs von Braunschweig-Lüneburg, ist die berühmteste Bewohnerin des Schlosses. Von 1598 bis 1658 war es ihr Witwensitz, nachdem ihr Mann Wilhelm I. Graf von Schwarzburg bereits früh gestorben war.

Doch die Geschichte des Schlosses begann lange vor Gräfin Clara. Von etwa 1322 bis 1327 bauten die Hohnsteiner Grafen in Heringen eine romanische Burg – das „Haus zur Goldenen Aue“. Der Ort Heringen bestand damals wohl schon mehrere hundert Jahre. Durch die Burg erlebte Heringen einen Aufschwung, wurde mit zwei Mauerringen und Wehrtürmen befestigt und erhielt den Status einer Stadt. Anfang des 16. Jahrhunderts machten umfangreiche Umbauten aus der Burg ein Schloss im Renaissancestil.  Heute zeigt die abwechslungsreiche Ausstellung im sanierten Schloss u.a. historische Fundstücke wie einen Tante-Emma-Laden, Möbel und Haushaltsgegenstände, wertvolle Puppenstuben, Wagen, Puppen und Spielzeug sowie ein Landambulatorium. Außerdem gibt es wechselnde Ausstellungen beispielsweise mit regionalen Künstlern.

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Adresse
Schlossplatz 1
99765 Heringen/Helme

Telefon & E-Mail
+49 (0)36333 73888
info@schloss-heringen.de

Preise & Details

Öffnungszeiten

  • Dienstag-Freitag
    von 9 bis 14 Uhr
  • Samstag-Sonntag
    von 14 bis 17 Uhr

Einzelkarte

  • 3,50 €

Ermäßigt

  • 2 €

Familienkarte

  • 8 €