Kloster Göllingen

Zwischen Sondershausen und Bad Frankenhausen liegen an der Wipper die Reste des romanischen Klosters St. Wigbert in Göllingen. Ein Kloster ist hier seit mehr als 1000 Jahren belegt. Überliefert ist eine Schenkungsurkunde vom Weihnachtstag im Jahre 1005 aus der kaiserlichen Pfalz Wallhausen, in der Günther von Käfernburg und Abt Godehard von Hersfeld, Bischof von Hildesheim und andere Getreuen Schenkungen für die Abtei Hersfeld zugunsten der jungen Propstei in Göllingen vorsahen.

Die Brüder des Benediktinerkloster lebten u.a. vom Handel mit Holz, Weinanbau und der Fischzucht im Propsteiteich im Wipperbogen. Bis lange nach der Reformation, wohl bis Anfang des 17. Jahrhunderts blieb das Kloster aktiv, mit dem Friedensschluss zu Osnabrück bekam das Kloster einen weltlichen Herrn, den Landgraf von Hessen-Kassel, der einen Domänenbetrieb errichtete. Heute ist noch der beeindruckende viergeschossige Westturm mit sehenswerter Krypta zu bestaunen. Das Besondere: Dies ist der einzige maurisch-byzantinische Glockenturm in Mitteldeutschland. Das ehemalige Kloster kann täglich von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden.

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