IFA-Museum Nordhausen

Rund ein Jahrhundert lang prägten die IFA-Motorenwerke den Industriestandort Nordhausen. Es begann mit der Produktion von Grubenloks und Rohölmotoren, später kam der Schlepperbau hinzu und schließlich wurde die IFA zum größten ostdeutschen Dieselmotorenbauer. Kurz nach der Wende, 1992, schlossen sich die Werkstore für immer. Wie kaum ein anderer Industriestandort steht die IFA für die Geschichte des 20. Jahrhunderts von der Gründerzeit bis heute. An diese Ära wollten Unternehmer und über 50 ehemalige IFA-Mitarbeiter dauerhaft erinnern und gründeten 2007 den Verein IFA-Museum Nordhausen am Harz e.V. Besucher können dank ihres Engagements heute im Museum im ehemaligen IFA-Kulturhaus die Geschichte der IFA erleben.

Zu sehen sind mehr als 50 originalgetreu restaurierte Exponate, darunter Gruben- und Feldbahnloks, Traktoren, komplette Schnittmodelle des legendären Famulus-Traktors und der Dieselmotoren. An der sich drehenden Motor-Kurbelwelle bis zum Differentialgetriebe wird das Wirkprinzip auch heutiger Antriebstechnik anschaulich erklärt. Die Ausstellung befasst sich auch mit der Zeit des 3. Reichs, den Kriegsjahren und der sowjetischen Besatzungszeit und zeigt bislang kaum bekannte Fakten.

Virtuelle 360° Ansicht

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Adresse
IFA-Museum
Montaniastraße 13
99734 Nordhausen

Telefon & E-Mail
+49 (0)3631 4791543
info@ifa-museum-nordhausen.de

Öffnungszeiten & Preise

Öffnungszeiten

  • Dienstag-Donnerstag
    von 10 bis 17 Uhr
  • 2. & 4. Samstag
    von 10 bis 16 Uhr

Erwachsene

  • 5 €

Ermäßigt

  • 3 €

Führungen

  • bis max. 15 Personen mit Anmeldung 20 €
  • Sonderführung außerhalb der Öffnungszeiten 30,00 €