Hohe Schrecke

Riesige Buchen, Eichen und andere Bäume strecken ihre mächtigen Äste gen Himmel - es ist ein ursprüngliches Waldgebiet, das den Höhenzug Hohe Schrecke nahe dem Kyffhäuser an der Landesgrenze von Thüringen und Sachsen-Anhalt bedeckt. Der geschichtsträchtige Wald, in dem noch heute Insekten aus der Eiszeit leben, gehörte einst zum Kerngebiet des Thüringer Königreichs und war mit Burgen gesichert, von denen heute noch Ruinen zeugen. Im Mittelalter herrschten die Grafen von Beichlingen und Wiehe, nach dem Zweiten Weltkrieg zog hier das Militär ein. Der Wald wurde zum Sperrgebiet - was der Natur eine einmalige Chance gab sich zu entwickeln.

Seit einigen Jahren wird die Hohe Schrecke in einem Naturschutzgroßprojekt weiterentwickelt, um diesen besonderen Wald, der Lebensraum vieler seltener Tiere und Pflanzen ist, für die Zukunft zu bewahren. Auf rund 2.000 Hektar wird sich der Wald zukünftig ohne Eingreifen der Menschen entfalten können, auf den verbleibenden 5.300 Hektar wird eine besonders naturverträgliche Forstwirtschaft betrieben. Dabei wird auch ein neues thematisches Wanderwegenetz erschlossen, das den Besuchern die Geheimnisse des Waldes zeigt. Naturliebhaber können hier auf ausgedehnten Wegen wandern und Radfahren, beispielsweise auf dem Hohe-Schrecke-Kammweg oder dem Schrecke-Randweg.

Neben besonderen Naturerlebnissen gibt es hier außerdem zahlreiche kulturelle Ziele wie das Schloss in Beichlingen, die Wasserburg Heldrungen, die Modellbahn-Ausstellung und das Rankeschloss in Wiehe, die Sachsenburgen, das ehemalige Kloster in Donndorf, in der heute die Ländliche Heimvolkshochschule Thüringen sitzt, die Goethe Chocolaterie in Oldisleben mit ihren einmaligen kulinarischen Genüssen und der Gutshof von Bismarck in Braunsroda, wo immer am ersten Samstag im Monat ein großer Bauernmarkt viele Besucher in das kleine Örtchen lockt.

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