Burg Lohra

1000 Jahre Geschichte erleben: Aus mehreren Jahrhunderten stammen die Gebäude der Burg Lohra in der Hainleite im Vorharz, flächenmäßig die größte Burganlage Thüringens. Ihre geschichtlichen Wurzeln reichen weit zurück, schon im 10. und 11. Jahrhundert gab es hier eine königliche Befestigungsanlage, im 12. und 13. Jahrhundert war die Burg der Sitz der Grafen von Lare. Unter Graf Ludwig III. erlebte die Burg ihre Blüte und wurde großzügig ausgebaut. Damals wurde die noch heute erhaltene seltene romanische Doppelkapelle errichtet, das kunstgeschichtlich wertvollste Zeugnis der Burg. Nach dem Aussterben der Grafen von Lare um 1227 wechselten die Besitzer der Anlage häufig.

So waren die Grafen von Beichlingen und von Hohnstein, der Herzog von Braunschweig, die Grafen von Stolberg sowie von Schwarzburg einmal Eigentümer. Die Hohnsteiner brachten für die Burg nochmal einen Aufschwung, von dem zahlreiche Umbauten des 15. Jahrhunderts insbesondere die tiefgreifende Umgestaltung des Hauptwohnbaus der Kernburg zeugen. Von 1712 bis in die 1970er wurde die Burg als Domäne bewirtschaftet, wofür mehrere landwirtschaftliche Gebäude gebaut wurden, die die Burg noch heute prägen. Seit vielen Jahren engagiert sich der Verein Offene Häuser für die Burg Lohra und bietet einige Gebäude auch als Gruppenunterkunft beispielsweise für Seminare an.

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