Ruine Ebersburg

In den Wäldern des Südharzes baute der Thüringer Landgraf Hermann als nördlichster Vorposten Thüringens Ende des 12. Jahrhunderts die Ebersburg. Das nahe Dorf Herrmannsacker erinnert noch heute an den einstigen Burgherren, ein Ludowinger. Hermann I. regierte von 1190 bis 1217 und die Landgrafschaft Thüringen erlebt unter ihm eine Blütezeit. Die Bekannteste aus der Familie ist allerdings eine Frau, die ungarische Königstochter Elisabeth, als Heilige Elisabeth von Thüringen bekannt. 1207 geboren kam sie als Kind nach Thüringen und heiratete Ludwig IV., den Sohn des Landgrafen Hermann I. Auch die Ebersburg wechselte mehrfach den Besitzer, im 16. Jahrhundert begann sie zu verfallen.

Heute sind von der rein romanischen Burganlage noch der fast 20 Meter hohe, massive Bergfried mit einer Mauerstärke von viereinhalb Metern und einem Durchmesser von mehr als zwölf Metern, das seltene zurückgezogene Kammertor und Teile der Maueranlagen zu sehen. Der Verein für lebendiges Mittelalter bietet auf Anfrage Führungen an und organisiert Veranstaltungen. Nahe der Ebersburg lädt das traditionelle Gasthaus Zur Sägemühle zur Rast ein. Von hier aus beginnt auch ein Rundweg durch den Wald um die Ebersburg.

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Burgruine Ebersburg
oberhalb des Gasthauses
Zur Sägemühle
99762 Hermannsacker

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